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Trainieren statt dominieren – Gegen Gewalt in der Hundeerziehung
ist eine der Aktionen, an der wir uns beteiligen. Nach wie vor sehen wir in den Medien Sendungen über Training und Erziehung von Hunden, demonstriert von bekannt gewordenen Hundetrainern. In diesen Sendungen wird an der Leine geruckt, geschubst, gewürgt und "gekickt" (was auch als treten zu bezeichnen wäre), mit Rappeldosen geworfen oder den Hund mit körperlicher Bedrohung eingeschüchtert – es ist zum Davonlaufen.

Oft erwecken solche Sendungen den Eindruck: je grausamer umso spektakulärer und schneller ist der Erfolg. Natürlich wird vom Sender bei ganz besonders brutalen Trainingsmethoden eingeblendet, dass dies nicht ohne Trainer nachzuahmen ist - warum ist das so? Weil diese Methoden harmlos und ohne Nebenwirkungen bleiben? Nein, denn natürlich gibt es Nebenwirkungen, wenn ein Lebewesen aus Angst vor Strafe ein bestimmtes Verhalten nicht mehr zeigt. Auf der Seite Wissenswertes finden Sie auch Beiträge zu diesem Thema.

Viele positiv und gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer/Innen sind empört darüber, dass immer noch die „ollen Kamellen“ von Rudelführung, Rangordnung und Dominanz einen solch hohen Stellenwert bei manchen Kollegen, aber auch vielen Hundehaltern besitzen. Es ist unnötig über Strafe zu arbeiten, es ist unfair und gemein ein Lebewesen in Situationen zu bringen in denen es erst einen Fehler begehen muss, um es dann zu korrigieren und letztendlich zu strafen.

Wir haben uns dazu entschlossen aktiv unserer Empörung über solche Methoden/Sendungen Ausdruck zu verleihen, indem wir uns zu der Initiative „Trainieren statt dominieren – gegen Gewalt in der Hundeerziehung“ zusammen gefunden haben. Hundeschulen, Trainer und Vereine, die dieses Logo der grünen Schleife tragen, unterliegen einem eigenen Qualitätssiegel, welches auf jegliche Gewalt verzichtet.


Nähere Informationen, das detaillierte Qualitätssiegel sowie viel Wissenswertes finden Sie auf der Homepage Trainieren statt dominieren.

Wir sind stolz, dieser Initiative angehören zu dürfen.